Ein Jahr Befreiungstag: Wie ein 166-Milliarden-Dollar-Zolldebakel Bitcoins Beziehung zur Wall Street neu definierte
Heute vor einem Jahr betrat Präsident Trump die Bühne und erklärte den 2. April zum „Tag der Befreiung“. Was folgte, war der größte Einbruch am Aktienmarkt in einer einzigen Sitzung seit dem Crash der Pandemie, ein Showdown vor dem Obersten Gerichtshof und die dauerhafte Neuausrichtung der Identität von Bitcoin als Makro-Asset. Zum Jahrestag legte Trump nach – er kündigte 100 %ige Zölle auf Arzneimittel und überarbeitete Metallzölle an – während Bitcoin bei $ 66.650 notierte, immer noch 47 % unter seinem Allzeithoch und im Gleichschritt mit genau den Risiko-Assets gehandelt wurde, die er eigentlich ersetzen sollte.
Das Lieblingsnarrativ der Kryptobranche – Bitcoin als „digitales Gold“, die unkorrelierte Absicherung gegen staatliche Übergriffe – war noch nie einem so vernichtenden Praxistest ausgesetzt. Die Daten der letzten zwölf Monate erzählen eine Geschichte, die die Whitepapers nie vorhergesehen haben.