RWA-Tokenisierung überschreitet 24 Milliarden US-Dollar: Wie Goldman Sachs, BlackRock und Ondo ein Pilotprogramm in die neuen Schienen der Wall Street verwandelten
Der Markt für tokenisierte Real-World Assets (RWA) hat gerade die Marke von 24 Milliarden US-Dollar an On-Chain-Wert überschritten, ein Plus von 266 % gegenüber dem Vorjahr. Aber die Zahl selbst ist nicht die eigentliche Geschichte. Die Geschichte ist, wer die Tokenisierung vorantreibt: Goldman Sachs, BlackRock, Fidelity und eine wachsende Liste von Institutionen, die Blockchain nicht länger als Experiment betrachten. Sie behandeln sie als Infrastruktur.
Jahrelang lebte die „Tokenisierung“ in der gleichen rhetorischen Nachbarschaft wie das „Metaverse“ und „Web3 Social“. Auf Konferenzen klang es vielversprechend, kam aber nie wirklich über die Pilotphase hinaus. Das änderte sich im Jahr 2025, und die Dynamik hat sich bis ins Jahr 2026 nur noch beschleunigt. Wenn der BUIDL-Fonds von BlackRock ein Vermögen von 2 Milliarden US-Dollar übersteigt, wenn die New York Stock Exchange eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) mit Securitize unterzeichnet, um eine Plattform für tokenisierte Wertpapiere aufzubauen, und wenn Private-Credit-Protokolle kumulierte On-Chain-Kredite in Höhe von über 33 Milliarden US-Dollar vergeben, dann ist die Pilotphase vorbei.