Jede Transaktion auf Ethereum ist wie eine Postkarte — jeder kann lesen, wer sie gesendet hat, wer sie empfangen hat, wie viel bewegt wurde und wann. Jahrelang behandelte die Blockchain-Branche diese radikale Transparenz als ein Feature. Doch im Jahr 2026, während institutionelles Kapital in DeFi strömt und Unternehmen Onchain-Finanztools fordern, ist diese Transparenz zur größten Hürde für die Einführung geworden. Kein CFO möchte, dass die Gehaltsabrechnung für Konkurrenten einsehbar ist. Kein Hedgefonds möchte, dass seine Handelsstrategie von MEV-Bots mittels Front-Running ausgenutzt wird.

Am 10. März 2026 startete Starknet STRK20 — einen Privacy-Native Token-Standard, der vertrauliche Guthaben, private Überweisungen und verborgene Absenderidentitäten zum Standard für jeden ERC-20-Token im Netzwerk macht. Im Gegensatz zu früheren Privacy-Lösungen, die Nutzer zwangen, sich zwischen Geheimhaltung und Compliance zu entscheiden, wird STRK20 mit integrierter selektiver Offenlegung für Regulierungsbehörden, Prüfer und Strafverfolungsbehörden ausgeliefert.
Es ist der bisher ehrgeizigste Versuch, die Frage zu beantworten, die die Blockchain-Privatsphäre seit Tornado Cash gelähmt hat: Kann man Vertraulichkeit haben, ohne zu einem Werkzeug für Geldwäsche zu werden?