Bluesky's AT-Protokoll erreicht 43 Mio. Nutzer — Warum Krypto-Entwickler auf dezentrale soziale Identität setzen
Bluesky wollte nie ein Web3-Projekt sein. Die ehemalige CEO Jay Graber bemühte sich sehr, die Plattform von Krypto zu distanzieren, und merkte an, dass „Web3 stark mit Kryptowährungen assoziiert wurde“ und dass Bluesky stattdessen „soziale Medien zu etwas Offenem und Verteilltem weiterentwickelt“. Doch im Jahr 2026, während das AT-Protokoll 43 Millionen Nutzer überschreitet und seine Identitätsschicht bei der IETF standardisiert wird, entdecken Krypto-Entwickler im Stillen, dass Bluesky möglicherweise genau die dezentrale Identitätsinfrastruktur aufgebaut hat, die Blockchains alleine nie skalieren konnten.
Die Ironie ist groß: Ein soziales Protokoll, das Token und On-Chain-Abwicklungen explizit ablehnte, beeinflusst nun die Art und Weise, wie KI-Agenten, DAOs und Reputationssysteme in der Post-Plattform-Ära über portable, selbstsouveräne Identität denken.