FTXs 10-Milliarden-Dollar-Gläubigererstattung und das Ende der Krypto-Insolvenztrauma-Ära
Die Zahlen waren erschütternd, als FTX im November 2022 kollabierte: über eine Million Gläubiger, rund 8 Milliarden Dollar an Kundengeldern, die angeblich veruntreut wurden, und eine 25-jährige Gefängnisstrafe für den Gründer. Dreieinhalb Jahre später entfaltet sich etwas, das einst als unmöglich galt — Gläubiger erhalten den Großteil ihres Geldes zurück. Und ebenso die Gläubiger von Mt. Gox, ein Jahrzehnt nach der ursprünglichen Katastrophe.
Zusammen markieren diese beiden Lösungen das Ende dessen, was man als die „Insolvenztrauma-Ära" der Kryptowährungen bezeichnen könnte — eine Periode von 2022 bis 2026, in der das institutionelle Vertrauen an einem seidenen Faden hing und das Überleben der Branche ernsthaft in Frage stand.